30. April 2004 COMTRADE AG: Jahresabschluss 2003 Neugeschäft im Berichtsjahr geprägt von Restrukturierung Hamburg, den 30. April 2004 ñ Nach IFRS weist die COMTRADE AG im Konzern im Geschäftsjahr 2003 Umsatzerlöse von EUR 17,6 Mio.(Vorjahr EUR 33,8 Mio.) aus. Das EBITDA beträgt EUR 3,0 Mio. (Vorjahr EUR 8,5 Mio.). Das EBIT beträgt nahezu unverändert EUR -1,4 Mio. (Vorjahr EUR -1,4 Mio.). Der Konzernfehlbetrag hat sich dort von EUR -5,1 Mio. auf EUR -4,5 Mio. verringert. Diese Summe ist erneut derart hoch, weil umfangreiche Wertberichtigungen aus Vorsichtsgründen gemacht wurden und aus Sicht der Gesellschaft uneinbringliche Forderungen ausgebucht wurden. Das Neugeschäft beträgt EUR 13,2 Mio. (Vorjahr EUR 32,7 Mio.). Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag EUR 0,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,7 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt nahezu unverändert 15 % zum Bilanzstichtag.
Der Vertragsbestand zu Anschaffungskosten betrug EUR 122,5 Mio. (Vorjahr: EUR 134,2 Mio.). Diese Entwicklung ergibt sich aus dem zurückhaltenden Neugeschäft im Geschäftsjahr 2003. Für das Geschäftsjahr 2004 erwartet der Konzern eine wesentliche Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Dementsprechend sind bereits umfangreiche Kapitalmaßnahmen eingeleitet worden. Der COMTRADE AG wurde das uneingeschränkte Testat der Wirtschaftsprüfer für den Abschluss 2003 erteilt.
Der Vorstand geht davon aus, dass das laufenden Geschäftsjahr deutlich positiv verlaufen und zu einem erheblichen Gewinn (EBIT) führen wird. Dementsprechend ist nach IFRS ein Umsatz von insgesamt EUR 35 Mio. mit einem Gewinn von rd. EUR 3,9 Mio. (EBIT) geplant. Damit ist die Gesellschaft bestrebt, bereits im ersten Jahr nach ihrem Turnaround in die wesentliche Profitabilität zurückzukehren und die Stärke ihres Kerngeschäfts dem Markt zu zeigen.
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